12.04.12
BRAFO - Erfolgreiches Projekt zur Berufsfrühorientierung wird fortgesetzt PDF Drucken E-Mail

BRAFO (Berufswahl Richtig Angehen Frühzeitig Orientieren) ist ein Gemeinschaftsprojekt des Landes Sachsen-Anhalt und der Agentur für Arbeit zur frühzeitigen Berufsorientierung. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen der Sekundar- und Gesamtschulen, die an vier Praxistagen während der Unterrichtszeit unterschiedliche Berufsfelder erkunden können.

Um sich einen Überblick über die aktuell laufenden Projekte zu verschaffen, besuchte Arbeitsminister Norbert Bischoff heute das Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e.V. in Wittenberg. Dabei tauschte er sich in einer Gesprächsrunde mit Schülerinnen und Schülern über deren Erfahrungen bei der Berufsorientierung aus.

Minister Bischoff: „Die Hitliste der am häufigsten gewählten Ausbildungsberufe ist seit Jahren weitgehend unverändert. Mädchen favorisieren besonders Berufe in Büro, Einzelhandel und Dienstleistung, Jungs konzentrieren sich auf den KFZ-Mechatroniker, gefolgt von Koch, Tischler und Metallbauer. Um den jungen Menschen den Blick für andere Arbeitsfelder zu öffnen, bietet BRAFO Schnupperpraktika in verschiedenen Berufen.“

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12.02.12
„Das neue KiföG wird eine wirklich gute Sache“ PDF Drucken E-Mail
2012-02-budde-bischoff_klIn der letzten Woche hat die SPD ihre Vorstellungen zum neuen Kinderfördergesetz und zur Umsetzung der Ganztagsbetreuung für alle Kinder vorgestellt. Dazu sprach WISA mit der Landes- und Fraktionsvorsitzenden Katrin Budde und dem Sozialminister Norbert Bischoff.

WISA: Regierung und Fraktion haben in der letzten Woche einen gemeinsamen Vorschlag für das KiföG vorgelegt. Trotzdem hatte die Presseberichterstattung nach dem Jahreswechsel den Eindruck erweckt, die SPD hätte sich zwischendurch von ihrem zentralen Projekt der Ganztagsbetreuung verabschiedet. Was war da dran?

Budde: Das hätten Manche vielleicht gern gesehen, aber da war rein gar nichts dran. Die Ganztagsbetreuung haben wir als SPD im Wahlkampf vertreten, wir haben sie in den Koalitionsvertrag verhandelt und sie wird natürlich auch umgesetzt.

WISA: Wie kam es dann zu diesen Meldungen über Zerwürfnisse in der SPD um die Zukunft der Kinderbetreuung oder gar über zwei Gesetzentwürfe der SPD, einen aus der Fraktion, einen aus dem Ministerium?

Budde: Da ist mit dem einen oder anderen Journalisten der Gaul durchgegangen. Wir haben seit fast einem Jahr verabredet, dass das Sozialministerium einen Gesetzentwurf erarbeitet und den eng mit der Fraktion abstimmt. Das machen wir seit Monaten sehr intensiv. Da gibt es im Detail natürlich auch mal unterschiedliche Vorstellungen, aber das hat doch mit Zerwürfnissen nichts zu tun.

Bischoff: Richtig. Ich habe ja schon im Sommer mit den öffentlichen Kita-Dialogen angefangen und da ganz vielen Anregungen von Erzieherinnen, Eltern und Trägern bekommen. Den Sozialpolitikinnen und Sozialpolitikern in der Fraktion ging das genauso und da gibt es eben ganz viele fachliche Fragen, die wir ausdiskutieren müssen. Aber das ist ganz normal und das ist bisher auch sehr konstruktiv gelaufen. Im Oktober habe ich dann die Eckpunkte zu den Verbesserungen vorgelegt. Und die standen nie in Frage – weder intern, noch öffentlich.

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02.02.12
Neue Formen der Zusammenarbeit mit Eltern erprobt PDF Drucken E-Mail

In Sachsen-Anhalts Kindertagesstätten sind in den zurückliegenden Jahren neue Formen der Zusammenarbeit von Erzieherinnen mit den Eltern entwickelt worden. Fünfzig Einrichtungen haben sich über das zeitlich befristete Modellprojekt zu Kinder-Eltern-Zentren profiliert. Neben einer hohen Qualität der frühkindlichen Bildung für die Kinder zeichnen sie sich insbesondere durch eine engagierte Zusammenarbeit mit den Eltern aus. Sozialminister Norbert Bischoff übergab am Donnerstag zum Abschluss des Projektes in Magdeburg Zertifikate an die 50 beteiligten Einrichtungen.

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